Recht & Datenschutz· 9 Min. Lesezeit

DSGVO-konforme Website: Was Sie 2026 beachten müssen

Cookie-Banner, Datenschutzerklärung, Consent — alle rechtlichen Anforderungen kompakt erklärt.

Warum DSGVO für Webseiten wichtig ist

Seit der DSGVO 2018 müssen Webseitenbetreiber transparent machen, welche personenbezogenen Daten sie verarbeiten — und eine Rechtsgrundlage dafür haben. Verstöße können Bußgelder nach sich ziehen.

Pflicht-Bausteine jeder Webseite

1. Impressum (§ 5 TMG)

Vollständige Angaben zum Betreiber: Name, Adresse, Kontakt, ggf. Handelsregister, USt-ID. Muss von jeder Seite aus mit maximal zwei Klicks erreichbar sein.

2. Datenschutzerklärung

Beschreibt alle Datenverarbeitungen: Server-Logs, Kontaktformulare, Newsletter, Tracking-Tools, eingebettete Dienste (Google Maps, YouTube etc.).

3. Cookie-Banner mit echtem Consent

Tracking-Cookies (Google Analytics, Facebook Pixel etc.) dürfen erst nach aktiver Einwilligung gesetzt werden. „Cookie-Walls" und voreingestellte Häkchen sind nicht zulässig.

Kontaktformulare DSGVO-konform

  • Checkbox für Datenschutz-Einwilligung (nicht vorausgefüllt)
  • Zweck der Datenverarbeitung klar benennen
  • Speicherdauer angeben
  • SSL-Verschlüsselung (HTTPS) ist Pflicht

Häufige Fehler

  • Google Fonts ohne Einwilligung von Google-Servern laden
  • Google Analytics ohne Consent
  • Veraltete Datenschutzerklärung nach Tool-Wechsel
  • Fehlendes oder unvollständiges Impressum

Checkliste für 2026

  • [ ] Impressum vollständig und erreichbar
  • [ ] Datenschutzerklärung aktuell
  • [ ] Cookie-Banner mit Opt-in für Tracking
  • [ ] HTTPS aktiv
  • [ ] Kontaktformular mit Consent-Checkbox
  • [ ] AV-Verträge mit Dienstleistern (Hosting, E-Mail)

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheiten einen Fachanwalt für IT-Recht konsultieren.

WebAngebote24 Redaktion

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